Wir sind die Mittelschule der Pädagogischen Hochschule Tirol. Das Besondere an unserer Schule: Nicht nur Kinder und Jugendliche lernen in unserem Haus. Zu unserer Schulgemeinschaft zählen Schüler:innen, Eltern und Erziehungsberechtigte, Studierende der Lehramtsstudien, Lehrende, aber auch Schulforscher:innen. Das Wichtigste ist der Lernerfolg des Individuums und jener der Gemeinschaft.

In dieser virtuellen Tour können Sie einen Blick in unseren Schulalltag werfen:

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Praxisschule
Laut Hochschulgesetz 2005, §23 hat die Praxisschule zusätzlich zu den im Schulorganisationsgesetz genannten Aufgaben die Aufgabe,

  • an der Einführung der Studierenden in die Erziehungs- und Unterrichtspraxis im Sinne einer berufsnahen schulpraktischen Ausbildung mitzuwirken sowie
  • neue Wege der Unterrichtsgestaltung zu erproben.
  • die erziehungs- und unterrichtspraktische Ausbildung im Hinblick auf die Schulwirklichkeit zu ergänzen und zu festigen.

Die Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Tirol ist Teil der Pädagogischen Hochschule und untersteht als Bundesschule direkt dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. Die Praxisschule gehört keinem Schulsprengel an.

Anmeldung
Eine Anmeldung garantiert noch keine Aufnahme. Der Anmeldetag wird in Absprache mit dem Bezirkschulrat Innsbruck-Stadt festgelegt, die Termine werden zeitgerecht auf der Homepage veröffentlicht. Grundsätzlich werden zwei koedukative Klassen pro Schulstufe mit höchstens 24 Schüler/innen geführt. Das Anmeldeformular kann direkt von der Homepage heruntergeladen werden.

Pädagogische Grundprinzipien
Entwicklung einer Selbst- und Sozialkompetenz der Schüler:innen durch Formung der Selbsteinschätzung und Kritikfähigkeit sowie Ausprägung von Verständnis für Bedürfnisse und Gefühle anderer. Förderung eines angemessenen und respektvollen Umgangs mit Erwachsenen unter anderem durch die praxisorientierte Einbeziehung der Studierenden in den Unterricht. Dazu wird ein breites Spektrum von Lehr- und Lernformen angeboten, wie beispielsweise Teamteaching, offenes Lernen oder fächerübergreifende Projekte.

In allen Klassen gestaltet das Klassenvorstandsteam eine Wochenstunde als verbindliche Übung (KoKoKo),  in der soziale Themen behandelt werden. Die Schüler:innen sollen im Kontext mit anderen Unterrichtsgegenständen Sozialkompetenz und Selbstkompetenz erwerben. Bereits der Name “KoKoKo” verrät das Ziel: Kommunikation – Kooperation – Konfliktlösung

An unserer Schule besteht durch die Studierenden die besondere Möglichkeit, Teamteaching verstärkt anzubieten. Darunter versteht man den Unterricht von mindestens zwei Lehrer:innen (Studierenden) mit dem Ziel einer individuelleren Förderung der Schüler/innen. Zur Förderung der Selbständigkeit, Teamfähigkeit und der sozialen Kompetenz werden an der Praxismittelschule Projekte durchgeführt, welche durch Lehrer:innen aber auch Studierende betreut werden. Auch außerschulische Expert:innen werden in die Arbeit miteinbezogen.

Im Offenen Lernen finden Schüler:innen die Möglichkeit, selbständig Wissen zu erwerben. Dies verwirklichen wir in einer vorbereiteten Umgebung durch Bereitstellung von didaktisch aufbereiteten Arbeitsmaterialien unter Berücksichtigung des individuellen Lerntempos und Lernvermögens. Im vernetzten Unterricht bieten wir den Schüler:innen die Möglichkeit, einen Bildungsinhalt von verschiedenen Blickwinkeln aus zu erfahren und Querverbindungen zwischen Fächern herzustellen. Am Ende einer Arbeitsphase werden die Ergebnisse und Lernfortschritte überprüft (Projektpräsentation, Rückmeldebögen, Lernzielkontrolle, Tagebuch etc.).

Unsere Schul- und Hausordnung bringt unsere Grundprinzipien ebenfalls zum Ausdruck.

Einbindung der Eltern und Erziehungsberechtigten
Von den Eltern und Erziehungsberechtigten erwarten wir ein hohes Maß an Unterstützung in der uns zugeteilten erziehlichen Tätigkeit. Der Elternverein arbeitet mit dem Lehrer:innenkollegium zusammen, gemeinsam wird der Schulalltag verbessert und die Schulpartnerschaft lebendig gehalten.

Schulentwicklung
Schulentwicklung wird an unserer Schule besonders gelebt, dies ergibt sich alleine durch die nötige Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule in der der Ausbildung der Lehramtsstudierenden. In Konferenzen und Fachgruppen sowie in Zusammenarbeit mit den Schüler:innen bzw. Eltern und Erziehungsberechtigten wird unsere Schule inhaltlich, methodisch und pädagogisch weiterentwickelt.

Fachgruppen:

  • Team Ökolog: Wir sind eine Ökologschule und veranstalten jährlich zahlreiche Projekte und einen eigenen Projekttag zum Thema Ökolog.
  • Team Schulpraxis: Um die Ausbildung der Studierenden weiterzuentwickeln, wurde dieses Team installiert.
  • Team DigiKomp: Die digitalen Kompetenzen werden immer wichtiger, deshalb beschäftigt sich diese Gruppe damit, wie die Entwicklung digitaler Kompetenzen in unserer Schule gefördert werden kann.
  • Fachgruppen: Jeder Gegenstand hat einen Koordinator. So wird letzlich jedes Fach für sich stetig weiterentwickelt und an aktuelle Bedürfnisse angepasst.